Beginnen Sie mit einer gleichmäßigen Grundhelligkeit, die Schatten vermeidet und Orientierung gibt. Ergänzen Sie Akzente, die Texturen streicheln: Wandfluter auf Stein, Linienlicht unter Waschtischen, sanfte Deckenindirektheit. Entblendung verhindert harte Reflexe auf Fliesen und Armaturen. Dimmer erlauben den Wechsel zwischen morgendlicher Aktivierung und abendlicher Entspannung. Leuchten mit hohem Farbwiedergabeindex lassen Haut und Materialien ehrlich wirken. So entsteht ein vielschichtiges Licht, das sich unauffällig anpasst, statt den Raum zu dominieren oder zu dekorieren.
Für Pflegeaufgaben braucht das Gesicht gleichmäßiges, frontales Licht ohne Schatten unter den Augen. Kombinieren Sie vertikale Spiegelleisten mit sanfter Oberbeleuchtung. Dimm- und Farbtemperatursteuerung sorgt für Präzision am Morgen, Sanftheit am Abend. Voreingestellte Szenen aktivieren Aromadiffusor, warmes Wasserlicht und ruhige Musik gemeinsam. Achten Sie auf intuitive Bedienfelder oder berührungslose Sensoren. Die Steuerung darf nicht ablenken, sie soll fast unsichtbar bleiben und nur den gewünschten Zustand herbeiführen, als würde der Raum mitdenken.
Tageslicht bleibt die schönste Quelle. Milchen, Lamellen oder Vorhänge balancieren Privatsphäre und Helligkeit. Spiegel erweitern Räume, müssen jedoch Reflexe von Fenstern kontrollieren. Positionieren Sie Spiegel so, dass das Gesicht gleichmäßig erfasst wird und seitliches Licht nicht blendet. Lichtschächte, Oberlichter oder transluzente Innenfenster bringen Tiefe in fensterarme Bäder. Planen Sie Schattenzonen bewusst, damit Ruheinseln entstehen. So verbinden Sie frische Klarheit am Morgen mit kontemplativer Sanftheit am Abend, ohne auf Schutz und Intimität zu verzichten.